Häufig gestellte Fragen

Über Pelota 360

„Pelota“ ist spanisch für „(Spiel-)Ball“. Damit betonen wir den spielerischen Aspekt von Übungsgruppen zur „Gewaltfreien Kommunikation“.

Die Zahl 360 steht für alle Richtungen des Kompasses und weckt in dir vielleicht Assoziationen zum 360-Grad-Feedback, bei dem – ähnlich wie bei Pelota-360-Übungsgruppen – die Interaktionen mit Mitarbeitenden, Chefinnen und Chefs sowie Kolleginnen und Kollegen auf gleicher Ebene ganzheitlich betrachtet werden.

Kennzeichnend für Führungskräfte, die bei Pelota 360 trainieren, ist die sogenannte „Sandwichposition“ zwischen eigenen Chefinnen oder Chefs einerseits und den eigenen Teammitgliedern andererseits. Manchmal sind Führungskräfte dabei gar nicht die disziplinarisch Vorgesetzten ihrer Teammitglieder, sondern üben ihre Leitungsfunktion im Rahmen einer Matrixstruktur aus, zum Beispiel als Produktmanager:innen, Projektleiter:innen oder Scrum Master.

Leider nein. Als junges Unternehmen haben wir uns momentan erst einmal auf Führungskräfte spezialisiert.

Falls Du die Herangehensweise und das Angebot von Pelota 360 gut findest, aber nicht als Führungskraft arbeitest, findest Du weiter Richtung Ende der Seite einen Überblick über Trainer, die wir gut kennen und empfehlen.

Unbedingt! Tatsächlich sind sowohl die Kursteilnehmenden als auch die Trainer/innen in den englischsprachigen Kursen mehrheitlich Menschen, für die Englisch eine Fremdsprache ist.

In einer zunehmend internationalen Arbeitswelt sind häufig die „spannendsten“ Konflikte solche, die man mit Menschen aus einem anderen Land hat – typischerweise auf Englisch! Obwohl unsere Trainer/innen gut Englisch sprechen und unsere Kursmaterialien von Menschen mit englischer Muttersprache geprüft werden, sagen wir manchmal scherzhaft, dass die Firmensprache von Pelota 360 „schlechtes Englisch“ ist, um neuen Kolleg/innen und Teilnehmer/innen die Befürchtung zu nehmen, ihr Englisch sei nicht gut genug, um mitzumachen.

Tendenziell ja, aber es gibt Ausnahmen. Wir planen die Online-Seminare so, dass es möglichst viel Konstanz bei den Trainern gibt. Typischerweise hat jedes Online-Seminar eine/n feste Trainer/in, die nur bei Krankheit oder Urlaub vertreten wird.

Über „Gewaltfreie Kommunikation“

Die „Gewaltfreie Kommunikation“ wurde von Marshall B. Rosenberg ab den 1960er Jahren entwickelt, der Zeit der erstarkenden schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA.

Den Begriff „gewaltfrei“ wählte Rosenberg in Anlehnung an Gandhi und dessen „gewaltlosen Widerstand“. (Auf Englisch wird für beides dasselbe Wort verwandt, nämlich „nonviolent“).

Grundsätzlich geht es bei „Gewaltfreier Kommunikation“ um ein wohlwollende Einstellung gegenüber anderen und sich selbst, und die Frage, wie sich Konflikte lösen lassen, ohne dass die Bedürfnisse einer der Konfliktparteien zu kurz kommen. Egal, ob sich der Konflikt in den 1960ern zwischen einer schwarzen Bürgerrechtlerin und einem weißen Busfahrer abspielt, oder heute zwischen zwei Führungskräften in einer Organisation: Die Methoden und Lösungsansätze sind die gleichen.

Ja, absolut:

Ansonsten findest Du einen allgemeinen Überblick über Trainer und Veranstaltungen im deutschsprachigen Raum unter www.gfk-info.de.

Vielleicht interessiert Dich auch das Programm der diesjährigen Fachtagung des Fachverbandes Gewaltfreie Kommunikation?

Hast Du eine Frage, die hier nicht beantwortet ist? Dann schreib uns!